Josef Brustmann – Das Leben ist kurz – kauf die roten Schuh’

Josef Brustman / Musikkabarett

Das Leben ist kurz – kauf die roten Schuh’

Premiere: 21./22. März 2019 // München, Lach & Schieß

Josef Brustmann, virtuoser Multiinstrumentalist und Deutscher Kabarettpreisträger, versucht in seinem neuen Programm „Das Leben ist kurz – kauf die roten Schuh‘“ zu retten, was zu retten ist: „Der tröstende Stern am konfusen Kabaretthimmel“ (SZ) kommentiert mit Witz, Aberwitz und absurder Klugheit die Schieflage unseres Planeten und begleitet sich selbst mit lautem Singen, Instrumentengetöse und Pfeifen im Wald.

Dass sie mal untergehen würde, die Erde, das war doch klar. Die Sonne macht das jeden Tag! Irgendein Trumpl würde den roten Knopf schon drücken. Aber es kam alles anders. Die Erde kippte plötzlich von sich aus auf die rechte Seite, viele verloren das Gleichgewicht und stürzten ins All. Josef Brustmann, der Dokumentarist aus Wolfratshausen, überlebte vorläufig die Katastrophe, weil dort alles immer erst 20 Jahre später passiert. „Kauf dir die roten Schuh, hörte er sich noch zu seiner Frau sagen, das Leben ist kurz.“

Derweil klaute in England jemand im Durcheinander die Kronjuwelen, in Oberammergau tauchte in einem Wirtshaus das Bernsteinzimmer wieder auf. In Dr. Markus Söders Staatskanzlei fielen alle soeben aufgehängten Kreuze von der Wand. Und als in Berlin aus der Kuckucksuhr des Heimat- und Innenministers Horst Seehofer ein brennender Kuckuck wie ein Beelzebub herausfuhr, dabei mehrere Male „Asylantenraus-Asylantenraus“ schrie, entgleiste zeitgleich wie durch Zauberhand in Ingolstadt Seehofers Märklin-Eisenbahn (wer hatte die Weichen falsch gestellt?).

Durch ganz Oberbayern ging ein gewaltiger Rechtsruck. In Berlin zog sich Angela Merkel für immer in ihre Raute zurück, ohne noch einen Erben für ihre 270 Hosenanzüge eingesetzt zu haben. Und noch ehe Frau Dr. Storch das Ruder an sich reißen konnte, implodierte unser Planet. Von Adam und Eva und dem jüngsten Gericht keine Spur – alles frei erfunden.

Live-Termine und mehr Info: www.josef-brustmann.de