Michael Altinger

Michael Altinger mit seinem neuen Programm „Schlaglicht“
Der 2. Teil einer Kabarett-Trilogie

Mit „Hell“ startete der Kabarettist Michael Altinger im Oktober 2016 die erste Kabarett-Trilogie. Zusammen mit seiner Ein-Mann-Band, Martin Julius Faber, führte er uns in eine neue Vision des „Seins“, des „Deins“ und „Meins“. Im zweiten Teil sieht der BR-Schlachthof-Gastgeber noch klarer und zündet ab Oktober mit „Schlaglicht“ ein weiteres Leuchtfeuer gegen Verlogenheit und zu einfache Antworten. Sie haben den ersten Teil verpasst? Egal – man muss ja auch kein Pferd geritten haben, um ein Auto zu fahren. Der Altinger hat alles parat, was Sie wissen müssen!

Tapferkeit ist gefragt. Standhaft bekennen wir uns zum Fünfklingennassrasierer, weigern uns aber beharrlich, Zahnseide zu benutzen. Im Männeryoga bearbeiten wir die Haltungsschäden, die wir uns beim Geburtsvorbereitungskurs zugezogen haben und bewegen uns erfolgreich auf der Sinnsuche, irgendwo zwischen Craftbeer-Seminaren
und Grill-Kursen. Ab und zu weinen wir auch, damit uns die Frauen sensibel und modern finden.

Wir sehen dabei zu, wie niedrige Zinsen unsere Altersvorsorge auffressen und zum Ausgleich verschulden wir uns schon mal lustvoll im Hier und Jetzt. Der nächste Jesus stirbt dann halt nicht für unsere Schuld, sondern für unsere Schulden. Bis dahin posten wir weiter falsch geschriebene Speisekarten auf Instagram, damit sich der Leser für klüger halten kann
als ein Dorfmetzger in Südtirol.

Und trotzdem wird alles gut. Denn der Altinger wird die Welt neu sortieren, uns an der Hand nehmen und sagen, dass wir richtig sind. Wir werden lachen, über uns und vor allem über die anderen. Denn die Realität wird erträglicher, wenn man sie neu erfindet, in einem Dorf, das die neue bayerische Bürgerlichkeit abbildet, wie kein zweiter Ort zwischen Donau und Chiemsee: Strunzenöd.

www.michael-altinger.de

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